Als ich noch nicht wusste,
warum Du so anders bist,
war ich verzweifelt
und hoffnungslos traurig,
Als ich dann begriff,
Warum Du so und nicht anders sein kannst,
fand ich die Kraft und den Mut
und die Hoffnung
für Unser gemeinsames Leben.
Doch zwischen diesem Wandel
Lag eine Zeit,
die ausgefüllt war mit täglichem
zermürbendem Kampf
gegen Unglauben und Vorurteile,
gegen Skepsis und Schuldzuweisungen,
gegen Unverständnis und Unwissen,
durch und von Menschen
auf Behörden und Ämtern
und auch im Arztzimmer.
Es waren Menschen, die viel wüssten,
aber zuwenig glaubten,
Menschen, die viel sprachen,
aber zuwenig zuhörten,
Menschen, die eine Entscheidung fällten,
die für sie eine Sache war.
Diese Sache aber warst Du.
Von Heike Schönherr
Freiberg